Die Menschen

Vom Kindergarten bis zur Berufsausbildung

Die samtene Revolution, die Österreich und die Slowakei in die Mitte Europas katapultierte, liegt bereits mehr als ein Vierteljahrhundert zurück. Während es Erwachsenen noch immer schwer fällt, sich an die veränderte Situation anzupassen, sind Kinder und Jugendliche bereits in einer Region ohne Grenzen aufgewachsen. Die junge Generation ist neugierig und frei von Ängsten und Vorbehalten gegenüber dem vermeintlich Fremden. Projekte, die Kinder und Jugendliche über die Grenzen hinweg zusammenführen, tragen daher wesentlich dazu bei, die Nachbarn Österreich und Slowakei einander näherzubringen.

Im Rahmen der Projekte IB-KE und IBKSP sind Partnerschaften zwischen rund 90 Kindergärten und über 60 Volksschulen in Bratislava, Wien und Niederösterreich entstanden. Österreichische Kinder lernen Slowakisch, Slowakische Kinder lernen die deutsche Sprache. Gegenseitige Besuche und gemeinsame Spiele vertiefen die Beziehung.

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Im Projekt EdTWIN konnten Schulpartnerschaften zwischen Wien und Bratislava aufgebaut werden. In Sprachkursen wurden die Schüler auf das Programm vorbereitet, anschließend konnten die erworbenen sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten bei Rätselrallyes oder mehrwöchigen Lehrlingspraktika im Nachbarland unter Beweis gestellt werden.

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Die duale Berufsausbildung ist in Österreich ein Erfolgsmodell. Auch in der Slowakei gibt es Interesse, dieses Modell anzuwenden. Im Projekt EdTRANS wird die duale Berufsausbildung in den Bereichen Obst-, Wein- und Gartenbau sowie Elektrotechnik auf eine grenzüberschreitende Ebene gehoben. Dabei findet der Sprachunterricht nicht separat, sondern nach einer modernen Methode im Rahmen des fachlichen Unterrichts statt. Die Absolventen dieser Ausbildung werden in Österreich und der Slowakei gleichermaßen einsetzbar sein, damit eröffnet sich ein umso größerer Arbeitsmarkt.

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Mit dem Thema Abfallvermeidung befassen sich Schüler im Burgenland und der Slowakei im Rahmen des Projekts LAKO 2. Unter Anleitung des Burgenländischen Müllverbands und des Vereins der Gemeinden der Oberen Schüttinsel zur Abfallwirtschaft entwickeln Schulen aus beiden Regionen konkrete Ideen zur Abfallvermeidung – in einem Wettbewerb werden die besten Vorschläge prämiert. Gleichzeitig soll das Gelernte von den Schülern auch an Eltern und Freunde weitervermittelt werden.

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Sommercamps mit Auszeichnung: Wie Jugendlichen ein Beruf im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien nähergebracht werden kann, erfahren Sie beim Projekt EXREN.

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